12 Jahre Parade der Kulturen


28. Juni 2014

 

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12 Jahre Parade der Kulturen


28. Juni 2014

 

Bakary Diakité - Schirmherr der Parade der Kulturen 28. Juni 2014

Der deutsch-malische Fussballspieler Bakary Diakité ist neben den beiden Stadträten, der Sozialdezernentin Dr. Birkenfeld und der Integrationsdezernentin Dr. Eskandari-Grünberg, der diesjährige Schirmherr der Parade der Kulturen. Diakité ist einer der beiden Trainer der westafrikanischen Flüchtlinge und Botschafter der gemeinnützigen 'Respekt! Kein Platz für Rassismus' Initiative.

Der gebürtige Frankfurter begann beim SV Bonames als kleiner Junge das Fussballspielen. Dann wurde er von Eintracht Frankfurt entdeckt, wo er seine ganze Jugend spielte und nach seinen ersten Stationen im Profifußball zurückkehrte.

Danach spielte er für den 1. FSV Mainz 05, aber auch im europäischen und nicht-europäischen Ausland, unter anderem in der malischen Nationalmannschaft. Zur Zeit lebt Bakary Diakité mit seiner Frau in Kairo. Es zieht ihn aber  regelmäßig in seine Heimatstadt Frankfurt. 

 

Foto: Gemeinnützige Respekt! Kein Platz für Rassismus GmbH

Foto: Gemeinnützige Respekt! Kein Platz für Rassismus GmbH

Bei dem Fußballtraining handelt es sich um ein Projekt der Respekt! Kein Platz für Rassismus Initiative und der  AWO Frankfurt sowie der SG Bornheim. Die Flüchtlinge der Trainingsmannschaft sind über das Mittelmeer nach Lampedusa gekommen, weiter nach Frankfurt gezogen und haben zunächst unter der Untermainbrücke campiert, bevor sie von der Gutleutkirche aufgenommen wurden. Die Respekt! Initiative und die AWO möchten durch das Projekt nicht allein den Flüchtlingen ein Stück Normalität im Alltag vermitteln, sondern öffentlichkeitswirksam auf die europäische Flüchtlingspolitik aufmerksam machen. 

Der Frankfurter Jugendring hat in diesem Jahr erstmalig einen Botschafter der Parade eingesetzt. Es handelt sich um Oliver Laz Emere, der auch der Mannschaft der Flüchtlinge angehört (Foto, 3.v.l.). Oliver Laz Emere ist 2004 aus Nigeria nach Italien geflüchtet und hat dort zehn Jahre lang von der Hand in den Mund gelebt, schließlich ist er im letzten Sommer unter der Brücke „gestrandet“. Der zweiundvierzigjährige „Arbeitssuchende ohne Arbeitserlaubnis“ ist ein Beispiel dafür, wie sich Menschen ohne eigenes Verschulden in widrigsten Lebensumständen wiederfinden und dabei sehr bescheidene und selbstverständliche Vorstellungen von der Zukunft haben, nämlich eigenverantwortlich in Freiheit und Frieden leben zu können.

Vielfalt leben - Frankfurt für alle am 28.06.2014

 

Täglich zeigen Menschen aus 180 verschiedenen Nationen in Frankfurt am Main, wie alle von einem friedlichen Miteinander und gegenseitigem Respekt profitieren können. Ob kulturell, sportlich, geschäftlich, ob im Unternehmen, dem Verein, der Theater- oder Musikgruppe, dem Jugendverband oder in der Schule.

 

Die Parade der Kulturen ist die große Bühne dieses Bewusstseins, denn Frankfurt hat verstanden, dass Immigration eine Chance für die Zukunft Deutschlands ist. Seit nunmehr zehn Jahren demonstrieren Frankfurter aus aller Welt mit der Parade der Kulturen für ein friedliches Zusammenleben und gegenseitigen Respekt. 

Die Welt in Frankfurt Zuhause


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Die Welt in Frankfurt Zuhause


Wo sich etwa 2000 Menschen für kulturelle Vielfalt als bunte Parade durch die Frankfurter Innenstadt schlängeln, bleiben Passanten, Angereiste und Besucher am Straßenrand stehen, applaudieren, tanzen mit und feuern die bunt dekorierten Gruppen an. Während die Tänzer ungezügelte Lebenslust und Leidenschaft versprühen, faszinieren andere Gruppen durch aufwändige Kostüme oder filigrane traditionelle Choreographien. Alle Gruppen der Parade der Kulturen nehmen an einem Wettbewerb teil. Der kreativste Beitrag und die besten Kinder- und Jugendgruppen werden prämiert. Der Wettbewerb ist abschließendes Highlight der Parade und deshalb drängen sich gerade an der Jurybühne die meisten Zuschauer.

Die Parade der Kulturen besteht aus einem Umzug, einer Bühne der Kulturen, dem Markt der Kulturen, dem Kinderprogramm, einer Activitybühne und vielen weiteren Teilveranstaltungen.

 

 

Markt der Kulturen


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Markt der Kulturen


Markt der Kulturen

Foufou, Blini & Co

 

Der Markt der Kulturen ist das zentrale Fest während und nach der Parade der Kulturen. Kosten Sie Foufou aus Ghana, Feijoada aus Brasilien, Blini aus Russland oder thailändische Tom Ka Gai: 100 Stände bieten kulinarische Spezialitäten und Kunsthandwerk. An Marktständen und Biertischen präsentieren die verschiedensten Gruppen sich, ihre Kultur und ihr Engagement für die Stadt. Das Einzigartige am Markt der Kulturen ist, dass ausschließlich gemeinnützige Vereine und Institutionen aus Frankfurt die Stände betreiben. Die Erlöse fließen direkt in die gemeinnützige Kinder-, Jugend-, Kultur und Migrationsarbeit der Vereine.

Live-Musik


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Live-Musik


Live-Musik

Hautnah und Pur

 

Live-Musik und die politische Abschlusskundgebung finden auf der Hauptbühne statt. Musikgruppen präsentieren ein abwechslungsreiches Programm durch Stile und Welten, dabei werden Texte in vielen Sprachen gesungen oder gerappt. Das Augenmerk liegt bei der Programmauswahl darauf, dass traditionelle Darbietungen neben modernen angesagten Tunes genügend Raum finden

Main-Bühne


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Main-Bühne


Main-Bühne

von Traditionell bis Streetdance

 

Auf dem Programm stehen moderne und traditionelle Tanzvorführungen von Vereinen und professionellen Tanzinstitutionen weltweit. Traditionell gibt es einen HipHop- & StreetDancebattle, der sich großer Beliebtheit erfreut. Denn hier wird nicht mit Waffen gekämpft, sondern die jungen Performer bringen ihre Körper-Moves und coolste Dance-Styles zum Einsatz

Jugend Aktiv


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Jugend Aktiv


Jugend aktiv

Ohne sie geht nichts!

 

Die Jugendverbände des Frankfurter Jugendrings leben Integration täglich und bereiten sich gezielt auf die Parade der Kulturen vor – ob als Teilnehmende bei der Demonstration, auf der Bühne oder im ehrenamtlichen Engagement. Etwa 250 jugendliche Helfer sichern den Paradezug ab, packen bei Auf- und Abbau der Marktstände mit an und arbeiten bei der Betreuung des Bühnen- und Kinderprogramms mit.

Bildergalerie der Ehrenamtlichen...einfach Bild anklicken!

Für die Kinder


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Für die Kinder


Für die Kinder

Alles was das Kinderherz begehrt

 

Für die Kinder der Stadt bauen die Frankfurter Jugendverbände in Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt eine große Spielwiese auf. Bei den vergangenen Paraden waren die Rollrutschen und das Wasserlabyrinth der Falken, die Kletterwand der Naturfreundejugend oder die Hüpfburg von PLAY, dem Spiel- und Materialverleih des Evangelischen Stadtjugendpfarramts, große Attraktionen. Verschiedene Kindertheater nahmen die Kleinsten auf Phantasiereisen mit und der Danceworkshop von Kelechi hat schon mehrfach die Jugendlichen begeistert.

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Activity Bühne


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Activity Bühne


Activity Bühne

Wo kann ich es lernen

 

Frankfurter Tanzschulen und Vereine zeigen den Besuchern verschiedene Tänze.  Schnupperstunden für Argentinischen Tango, Salsa und Indischen Bollywood-Tanz sind möglich.